Deutsch-französisches Historikerkomitee

Comité franco-allemand des historiens

Über das DFHK

Das deutsch-französische Historikerkomitee (DFHK) ist eine Vereinigung deutscher und französischer Historiker sowie Wissenschaftler benachbarter Fachrichtungen, die mit geschichtswissenschaftlichen Methoden arbeiten. Ziel des 1988 gegründeten Vereins ist die Förderung der Erforschung der deutsch-französischen Beziehungen, der Geschichte des jeweiligen Nachbarlandes und beider Länder im Vergleich im 19. und 20. Jahrhundert. Das DFHK versteht sich aufgrund seiner Zielsetzung als binational und fördert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Fachkollegen.

Das Komitee wurde 1988 mit einer besonderen organisatorischen Struktur gegründet, die es zu einem « binationalen » und weitestgehend integrierten Verein macht. Das Komitee ist in Deutschland als eingetragener Verein mit der Bezeichnung « Deutsch-Französisches Komitee für die Erforschung der deutschen und französischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts e.V. » und Sitz in Hamburg (Vereinsregister des Amtsgerichts Hamburg unter Nr. 12 604) anerkannt. In Frankreich firmiert das Komitee als « Comité Franco-Allemand de recherches sur l’histoire de la France et de l’Allemagne aux XIXème et XXème siècles » mit Sitz in Paris. Im Sinne der erstrebten möglichst engen binationalen Kooperation deutscher und französischer Fachkollegen besteht der alle zwei Jahre neu zu wählende Vorstand satzungsgemäß aus drei französischen und drei deutschen Historikerinnen oder Historikern.

Die Initiatoren und « Gründungspräsidenten » des Komitees waren die Professoren Raymond Poidevin (Strasbourg, gestorben 2000) und Josef Becker (Augsburg). Im Präsidentenamt folgten ihnen die Professoren Klaus-Jürgen Müller (Hamburg, gestorben 2011), Georges-Henri Soutou (Paris), Rainer Hudemann (Saarbrücken), Louis Dupeux (Strasbourg, gestorben 2002), Beatrix Bouvier (Darmstadt), François Roth (Nancy), Stefan Fisch (Speyer), Chantal Metzger (Nancy), Hartmut Kaelble (Berlin), Jean-Paul Cahn (Paris),  Dietmar Hüser (Kassel), Jean-François-Eck (Lille) und Wilfried Loth (Duisburg-Essen)

von links: PD Dr. Silke Mende, Prof. Dr. Anne Kwaschik, Prof. Dr. Andreas Wirsching, Prof. Dr. Catherine Maurer, Dr. Valérie Dubslaff, Prof. Dr. Hélène Miard-Delacroix, Prof. Dr. Emmanuel Droit, Prof. Dr. Matthias Schulz

Der Vorstand

Präsidentin | Présidente
Prof. Dr. Anne Kwaschik
Universität Konstanz

Generalsekretär| Secrétaire général
Prof. Dr. Emmanuel Droit
SciencesPo Strasbourg/Université de Strasbourg

Schatzmeisterin (deutsche Kasse) | Trésorière
Prof. Dr. Silke Mende
Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Schatzmeisterin | Trésorière (Caisse française)
Dr. Valérie Dubslaff
Université Rennes 2

Mitglieder | Membres

Prof. Dr. Jörg Requate
Universität Kassel

Prof. Dr. Catherine Maurer
Université de Strasbourg

Dissertationspreis

Das DFHK vergibt alle 2 Jahre einen Dissertationspreis.

Preistäger 2020:

Daniel Hadwiger | Nationale Solidarität und ihre Grenzen. Die deutsche Nationalsozialistische Volkswohlfahrt und der französische Secours national im Zweiten Weltkrieg.

Kolloquien des DFHK

Das DFHK organisiert alle zwei Jahre eine internationale Tagung.

Die nächste geplante Tagung des DFHK wird vom 8.-10. November 2023 über das Thema: "Gewalt im politischen Raum: Wahrnehmung, Diskurse, Emotionen in Deutschland, Frankreich und Europa (19.-21. Jahrhundert)" in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Institut Paris stattfinden.

Der aktuelle Call for Papers finden Sie hier.

Die letzte geplante Tagung im November 2021 des DFHK zum Thema: "Frankreich, Deutschland, Afrika: Repäsentation, Transfers, Beziehungen." | "France, Allemange, Afrique: représentations, transferts, relations." fand im November 2021 statt.

Das ​​​​​​Programm finden Sie hier.

Weitere Informationen

Für weitere Informationen verweisen wir Sie gerne auf die Webseite des DFHK