• Professur für Neuere und Neueste Geschichte

    Die Professur widmet sich der Neueren und Neuesten Geschichte des Mittelmeerraumes (18.-20. Jahrhundert). Sie versteht die Region als eine Kontaktzone Afrikas, Asiens und Europas, in der sich Grenzen seit der Antike verschoben haben und die daher bereits vor der neuzeitlichen Globalisierung eng vernetzt war. Sie begreift Mediterrane Geschichte somit als einen Ansatz, der europäische und nicht-europäische Perspektiven auf fruchtbare Weise zu verbinden mag. Thematische Schwerpunkte der Arbeitsgruppe liegen derzeit in der Geschichte des Kolonialismus und der Dekolonisation, des Kulturkampfes und der religiösen Mission, der Chronopolitik und der Pluritemporalität, der Jugend und der Illegalität. Die AG ist Teil der Konstanzer Mittelmeer-Plattform.
    Bild: © Wikimedia Commons

  • Spring School Mediterranean History
    28. - 30. März 2023

    Der Mittelmeerraum ist eine Kontaktzone Afrikas, Asiens und Europas, die schon vor der neuzeitlichen Globalisierung eng vernetzt war und in der sich Grenzen immer wieder in alle Himmelsrichtungen verschoben haben. Krisen und Konflikte haben die Region ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Es ist Ziel der Spring School, die historischen Dimensionen dieser aktuellen Problem aus der long durée - Perspektive zu beleuchten. Zusammen mit Studierenden aus Ländern aus ganz Europa und der Mittelmeerregion  sowie ausgewiesenen Wissenschaftlern und Experten einzelner Epochen der Mittelmeergeschichte werden wir zentrale Aspekte wie Macht, Gewalt und Repräsentation, gesellschaftliche Ungleichheit, Religion und Mobilität epochenübergreifend herausarbeiten. Durch prägnante Vorträge in Kombination mit intensiver Quellenarbeit in Gruppen wird Verständnis vermittelt werden für Besonderheiten und epochen-spezifische Probleme der Region, die sowohl für deren Gegenwart als auch für ihre Zukunft relevant sind. Nähere Informationen und Anmeldung

  • Bodensee vor Bergen
    Bodensee vor Bergen

    Colloquium Modern History

    Im Colloquium Modern History werden aktuelle Forschungsprojekte aus der Neueren und Neuesten Geschichte vorgestellt und diskutiert. Eine Teilnahme ist für alle Interessierten ohne Anmeldung möglich.

  • Modernes Mittelmeer: Dynamiken einer Weltregion 1800│2000

    Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte Netzwerk untersucht die Dynamiken und Transformationen des modernen Mittelmeerraumes. Es kooperiert hierzu mit maßgeblichen Einrichtungen der internationalen Mittelmeerforschung.

  • Mediterrane Verflechtungen: Frankreich und Algerien zwischen Kolonisierung und Dekolonisierung

    Am Beispiel südfranzösischer und algerischer Hafenstädte, Inseln und Küstenregionen untersucht die monographische Studie politische und wirtschaftliche, demographische und kulturelle Verbindungen und Wechselwirkungen der mediterranen Ränder Europas und Afrikas in kolonialer und postkolonialer Zeit.

    Bild: @ Elisée Reclus, Nouvelle géographie universelle. La terre et les hommes, Bd. 1, L'Europe méridionale, Paris 1876: 5.

  • Die 'Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen'

    Habilitationsprojekt von Fernando Esposito.

    Ziel des Projekts ist es, einen grundsätzlichen Beitrag zur Zeiten-Geschichte der Industriemoderne zu liefern. Der Mehrwert des Projekts gründet darüber hinaus in dem Versuch, die Frageperspektive der Chronopolitik in der Geschichtswissenschaft zu etablieren und zu einer Systematisierung von Pluritemporalität beizutragen.

    Illustration aus: Lyell, Charles: Principles of Geology. Volume III. With a new introduction by Martin J. S. Rudwick, Chicago, IL 1991 [Or. 1833].

Veranstaltungen

Drehkreuze der Dekolonisierung. Afrikanische Befreiungsbewegungen in Kairo, Accra und Dar es Salaam, 1956-67

Vortragende Person/Vortragende Personen: Ass.-Prof. Mag. Dr. Eric Burton (Universität Innsbruck)

17:00 - 18:30 Uhr
G 308

Materializing Mussolini's Mediterranean

Vortragende Person/Vortragende Personen: Prof. Dr. Pamela Ballinger /University of Michigan

17:00 - 18:30 Uhr
ONLINE

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