PD Dr. Peter-Paul Bänziger

Peter-Paul Bänziger vertritt die Juniorprofessur für Globale Wirtschaftsgeschichte im WS 2018/19 und im SoSe 2019.

Fach: 10

Telefon: +49 7531 88-3067

Raum: F305

E-Mail: p.baenziger@unibas.ch

Sprechzeiten: Nach Vereinbarung per e-mail.


Peter-Paul Bänziger forscht schwerpunktmäßig zur Kulturgeschichte der Wirtschaft, zur Körper-, Medien- und Wissensgeschichte, zur Geschlechtergeschichte, zur Geschichte von Sexualität, Therapie und Beratung sowie zur Geschichte der Aids- und Drogenthematik und zu Aids in der Türkei.

Auswahl aktueller Publikationen

Monographien

Die Moderne als Erlebnis. Eine Geschichte der Konsum- und Arbeitsgesellschaft,
ca. 1850-1940 (im Erscheinen)

Bänziger, P.-P. (2010) Sex als Problem. Körper und Intimbeziehungen in Briefen an die "Liebe Marta", Campus Forschung. Frankfurt am Main: Campus.

Herausgeberschaften

Bänziger, P.-P. and Suter, M. (eds.) (2017) Histories of Productivity. Genealogical Perspectives on the Body and Modern Economy, Routledge studies in modern history. New York: Routledge.

Bänziger, P.-P., Beljan, M., Eder, F. X. and Eitler, P. (eds.) (2015) Sexuelle Revolution? : zur Geschichte der Sexualität im deutschsprachigen Raum seit den 1960er Jahren, 1800-2000, Kulturgeschichten der Moderne. Bielefeld: transcript.

Artikel

Bänziger, P.-P. and Çetin, Z. (2017) “Die Normalisierung eines Ausnahmezustands? Geschichten der Aids- und der Drogenthematik in Bundesrepublik Deutschland seit den 1980er Jahren”, in: Ahlheim, H. (ed.) Veröffentlichungen des Zeitgeschichtlichen Arbeitskreises Niedersachsen. Göttingen: Wallstein (Gewalt, Zurichtung, Befreiung? Körperliche »Ausnahmezustände« 1880-2000), pp. 117-140.

Bänziger, P.-P. (2016) “‘Materialism is a very comfortable thing, one can’t say yes or no at once.’ Konsum und Arbeit als Leitvorstellungen in Tagebüchern um 1930 und 1960”, in Bernhard, D. and Neuheiser, J. (eds.) Wertewandel im 20. Jahrhundert . Berlin: De Gruyter Oldenbourg (Wertewandel in Wirtschaft und Arbeitswelt. Arbeit, Leistung und Führung in den 1970er und 1980er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland), pp. 55-72.

Bänziger, P.-P. (2016) “Transformationen des Gesundheitswesens seit den 1960er Jahren: die Beispiele der Aids- und der Drogenthematik”, in Criblez, L., Rothen, C., and Ruoss, T. (eds.). Zürich: Chronos (Staatlichkeit in der Schweiz. Regieren und Verwalten vor der neoliberalen Wende), pp. 193-216.

Bänziger, P.-P. (2016) “What makes people work. Establishing emotional attachments to the workplace in post-WWII Western Germany”, in Schmidt, A. and Conrad, C. (eds.). Tübingen: Mohr Siebeck (Bodies and Affects in Market Societies), pp. 41-57.

Bänziger, P.-P. (2015) “Von der Arbeits- zur Konsumgesellschaft? : Kritik eines Leitmotivs der deutschsprachigen Zeitgeschichtsschreibung”, Zeithistorische Forschungen = Studies in contemporary history. Vandenhoeck & Ruprecht, 12(1), pp. 11-38.

Projekte

Peter-Paul Bänziger ist Projektleiter im Rahmen des HERA-JRP »Disentangling
European HIV/AIDS Policies: Activism, Citizenship and Health (EUROPACH)«. Er arbeitet an einer Studie zur Geschichte des Drogenhandels seit dem 18. Jahrhundert und an zwei Aufsätzen zur Geschichte von Arbeitsmärkten und von ökonomischen Kreislaufmodellen.

Lehrveranstaltungen WS 2018/19

Seminar: Die Jahrhundertwende als Beginn einer neuen Zeit? Konsum und Arbeit in den Jahrzehnten um 1900, dienstags 11.45-13.15, E405; Blocktermin 16.02.2019 10.00-16.45, D301

Kurs: Märkte in der Geschichte und Geschichtsschreibung. Eine Einführung, dienstags 15.15-16-45, C358

Wissenschaftlicher Werdegang

2018/19

Vertreter der Juniorprofessur für Globale Wirtschaftsgeschichte, Universität Konstanz

2018

Habilitation zum Thema "Die Moderne als Erlebnis. Eine Geschichte der Konsum- und Arbeitsgesellschaft, ca. 1850-1940"

2017/2018

Fellow am Zentrum für interdisziplinäre Forschung ZiF, Universität Bielefeld

2014-2017

Ambizione-Fellow des Schweizerischen Nationalfonds und Stipendiat der Max-Geldner-Stiftung am Departement für Geschichte der Universität Basel

Ausführlichere Informationen finden Sie auf der Website der Universität Basel.