Research Group 'Global Processes'

The Research Group ‘Global Processes’ brings together scholars working on different aspects of world history in the late eighteenth, nineteenth and twentieth centuries. The group’s aim is to conceptualize and explain change over time in Global History. In using the heuristic device ‘Global Processes’, the group’s agenda is to enhance historians’ susceptibility for the making and unmaking of connections. Its research projects share an interest in segmenting change on a global scale, retrieving its distinct modes and tempi, its directions and limits.

The Research Group ‘Global Processes’ is funded by the Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis that was awarded to Professor Jürgen Osterhammel in 2010. The project includes senior scholars, postdoctoral researchers, and doctoral students. It organizes author workshops and international symposia and hosts short-term visiting fellows. Within the university, the group provides a forum for interested scholars from a range of disciplines.


Orden Pour le Mérite für Jürgen Osterhammel

Wie nun von der Bundesregierung bekannt gegeben wurde, hat das Kapitel des Ordens Pour le Mérite in seiner Sitzung am 11. Juni 2017 in Berlin den Konstanzer Historiker Prof. Dr. Jürgen Osterhammel als inländisches Mitglied zugewählt. Ebenfalls zugewählt wurde der Historiker Prof. Dr. Karl Schlögel, der bis zu seiner Emeritierung 2013 an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder forschte und lehrte. Von 1990 bis 1994 hatte Karl Schlögel die Professur für Osteuropäische Geschichte an der Universität Konstanz inne. Dem Orden gehören derzeit 40 deutsche und 35 ausländische Mitglieder an. 


Die Flughöhe der Adler

Jürgen Osterhammel: Die Flughöhe der Adler. Historische Essays zur globalen Gegenwart, München: C.H. Beck 2017.


Jürgen Osterhammel erhält Toynbee Prize 2017

Der Historiker Jürgen Osterhammel, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Konstanz, erhält den Toynbee Prize 2017. Dies gab das Auswahlgremium der Toynbee Prize Foundation bekannt. Jeremy Adelman (Princeton), Trustee der Foundation, erklärte, die Arbeit des Preisträgers beweise einen unvergleichlichen Zugriff auf mannigfaltige historiographische Traditionen und die Fähigkeit, lebhafte empirische Details mit erhellenden konzeptuellen Einsichten zu verbinden.

Die Toynbee Prize Foundation wurde 1987 zur Förderung der Sozialwissenschaften gegründet. Sie verleiht den Preis alle zwei Jahre an herausragende Globalhistorikerinnen und Globalhistoriker. Benannt wurde die Stiftung nach dem Geschichtsphilosophen und Universalhistoriker Arnold J. Toynbee (1889-1975). Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern zählen Lord Ralf Dahrendorf, Natalie Zemon Davis, Dipesh Chakrabarty und der im letzten Jahr verstorbene Sir Christopher Bayly.

Die Verleihung des Preises an Jürgen Osterhammel findet am 6. Januar 2017 im Rahmen des Annual Meetings der American Historical Association in Denver, Colorado statt.

Weitere Informationen unter: toynbeeprize.org


Georg Forster Lecture 2015 - Jürgen Osterhammel

Die Weltöffentlichkeit im 20. Jahrhundert