• soohyang.song [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons
    soohyang.song [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

    Willkommen auf der Website der Professur für Wissensgeschichte

    Wie und in welchen Formen entstand Wissen vom Zusammenleben der Menschen? Wie kam Wissen aus und über Afrika nach Europa? Wie wurde Wissen zu einer entscheidenden Grundlage moderner Gesellschaften und ihres Nachdenkens über Zukunft? Die Wissensgeschichte versteht sich nicht als ein Teilgebiet der Geschichte, sondern als eine Sichtweise oder ein offener historischer Fragehorizont. Sie beschäftigt sich einerseits mit der historischen Entwicklung, den wechselnden Formen und Produktionsbedingungen sowie dem Wandel der gesellschaftlichen Funktionen von Wissen. Andererseits wendet sie sich historischen Momenten und Konfigurationen zu, in denen Wissen und seine Eigenschaften selbst verhandelt werden. Im Rahmen dieses umfassenden Forschungs- und Lehrprogramms stellt die Wissenschaft als eine historische Wissenskultur mit ihren Institutionen, Objekten, Semantiken und Praktiken ein zentrales Thema dar. Die Konstanzer Wissensgeschichte hat ihren Schwerpunkt in der Geschichte der Sozial- und Humanwissenschaften vom 18. bis zum 21. Jahrhundert. Ihr Interesse liegt in der Geschichte sozialer Epistemologie und Praxeologie in einer globalen Perspektive.

    Bild: soohyang.song [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

  • Museumsworkshop:
    Objektgeschichte des Kolonialismus

    Der Workshop im Historischen und Völkerkundemuseum (HVM) in St. Gallen diskutiert nach einer Führung aktuelle politische und ethische Probleme der Museumsarbeit. Sammlungsleiter, Provenienzforscher und Restauratorin geben Einblicke in die Entstehung der Ausstellung und erläutern, wie sich die Auseinandersetzung mit dem Kolonialismus auf ihre Arbeit an einem Museum auswirkt, das eine wichtige Plattform für Kultur- und Kunstgeschichte, Archäologie, Ethnologie und Zeitgeschichte in der Region ist.



    Anmeldefrist: 19. Mai 2019
    Vorbesprechung: 19. Juni 2019 | 15:15 - 17:15 Uhr in Z1003
    Zielgruppe: fortgeschrittene Studierende aus den Geistes- und Sozialwissenschaften
    Kontakt: Wibke Rhein hiwis.kwaschik@uni-konstanz.de


  • Die Podiumsdiskussion stellt drei mögliche Berufsfelder vor: Archiv, politische Bildung und Verlagswesen. Neben den Anforderungen und dem Tätigkeitsspektrum dieser Berufsfelder sollen auch individuelle Erfahrungen der Podiumsgäste beim Berufseinstieg berücksichtigt werden. Im Rahmen einer offenen Diskussion werden dabei u. a. Fragen nach der Bedeutung von Praktika, den Vorstellungen zukünftiger Arbeitgeber*innen und der Organisation des Berufseinstiegs diskutiert. Die Veranstaltung steht allen Studierenden offen, die sich für die vertretenen Berufsfelder interessieren.

    Eine Podiumsdiskussion mit:

    Anja Meitner (Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg)
    Dr. Simone Ruffer (Landesarchiv Baden-Württemberg)
    Carla Schmidt (Verlag Vandenhoeck & Ruprecht)

    Moderation: Prof. Dr. Anne Kwaschik

    Montag, 8. Juli 2019, 17.00 – 18.30 Uhr, G 420