Fachbereich Geschichte und Soziologie
Fach Geschichte

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Berichte aus der Forschung

Panorama Äthiopien

Verena Krebs erforscht von Januar bis April 2012 zusammen mit Assistent Philipp, Übersetzer Alula und Fahrer Wolday mittelalterliche Felsenkirchen und äthiopische Kunst im äthiopischen Hochland. Eindrücke eines etwas anderen Forschungsalltags werden in diesem Blog veröffentlicht.

01.03.2012
21:07

Arbeiten in Tigrai: Eine Einführung

Landschaft in Gheralta im Morgenlicht
Kinder (achten Sie auf die Schuhe!) in Gheralta
Frauen auf dem Weg nach Hawsien, Gheralta, am Markttag

Von chinesischen 'Autobahnen' und Kakteenzäunen

Eine asphaltierte „Autobahn“ verbindet seit gut drei Jahren alle großen Städte des Nordens Äthiopiens in einem großen Karree miteinander. Finanziert und gebaut wurde sie von den Chinesen – und obwohl sie vom Format eher einer gut ausgebauten deutschen Landstraße  entspricht, ermöglicht sie es nun immerhin, mehr als 400 Kilometer an einem Tag zurückzulegen. Und damit meine ich wirklich „Tag“, denn das Fahren bei Nacht ist in Äthiopien wie in vielen Teilen Afrikas enorm gefährlich - nicht nur wegen möglicher Überfälle und Carjackings, sondern auch, weil weit mehr als nur andere Autos einen Gefahrenpunkt stellen. Privatautos sind außerhalb von Addis Abeba noch immer eine Rarität. Generell beschränkt sich das Verkehrsaufkommen auf wenige Pick-Ups (allesamt Toyota Hilux) und 4WDs (fast ausschließlich Toyota LandCruiser in allen Baujahren), viele kleine weiß-blaue Toyota-Minibusse und schwerfällige, bunt bemalte Überlandbusse. Hinzu kommt eine beträchtliche Zahl großer chinesischer Mehrtonner-Trucks und Unmengen von ISUZU-Kleintransportern (welche von den Äthiopiern nur mit scheinbarer Leichtigkeit als „Al Quaida“ bezeichnet werden; viele Fahrer kauen Chat, eine lokale legale Droge, die einen nicht müde werden lässt aber gleichzeitig von der Realität entrückt). Trotz der vergleichsweise geringen Anzahl von Fahrzeugen auf den Straßen hat Äthiopien die höchste Unfall- und Mortalitätsrate pro Fahrzeug auf der Welt. Ich habe noch nie so viele so spektakuläre Unfälle und entstellte Fahrzeugwracks gesehen wie in den letzten 6 Monaten. Das hängt einerseits mit dem Hochland-Terrain zusammen: Die Autobahn lässt ein Fahren jenseits der 60km/h zu, doch die Kurven an den Steilhängen sind nicht gesichert. Ein Augenblick der Unaufmerksamkeit und man nimmt den direkten Verbindungsweg ins Tal bzw. gen Himmel. 

Andererseits liegt es auch an den vielen unmotorisierten Reisenden, die die Straßen unsicher machen: Schwer beladene Eselgruppen, Herden von mächtig großen Rindersorten, Schafen und Ziegen, Kamele, Pferdekutschen und schließlich viele, viele Menschen machen eine jede Fahrt zum Test für Bremsen und Lenkrad – eine kreischende Vollbremsung aus Eselsgründen gehört zum Alltag. Und je besser die Straße ausgebaut, desto größer ist der Trubel.

Die Autobahn-Landstraße sorgt für einen enormen Aufschwung der zuvor kleinen Städte auf der Verbindungsstrecke. Als ich letzten April beispielsweise Wukro in Zentraltigrai durchfuhr, war es ein kleines, staubiges Nest. Keine 10 Monate später hat sich die Stadtgrenze um fast einen Kilometer nach hinten und vorne verschoben; große mehrstöckige Bauten schießen aus dem Boden, und die bereits bestehenden Geschäfte an der Straße setzen allesamt ein zweites Geschoss auf ihr Gebäude.

Abseits der asphaltierten Strecke beginnt jedoch eine andere Welt. Fahrzeuge jeglicher Art werden eine Seltenheit, die Straßen sind Schotter- oder Geröllpisten, häufig auch blanker Stein in der flachen Ebene. Dennoch herrscht hier weiterhin reger Betrieb: Junge Frauen in Blumenkleidern mit 80er-Mustern und Hochland-Damen in traditionell bestickten weißen Kleidern tragen Holz, Strohsäcke, Säcke voller Dung und Säuglinge durch die Gegend, kleine Mädchen in Kleidern mit dem gleichen Muster schwere gelbe Ölkanister voll Wasser. Kleine Jungen und Männer in Anzughosen und Hemden, ein weißes Tuch über die Schultern drapiert, hirten jegliche Art von Vieh – vorzugsweise weiterhin auf der Straße. Strommasten durchsetzen die Landschaft zwar, aber nicht jedes Dorf ist an das Netzwerk angeschlossen.  Einzelne Kleinbauern-Anwesen durchziehen die Landschaft. Die flachen, einstöckigen, einzimmrigen Häuser sind hier in Tigrai aus nahtlos aneinander gefügtem Naturstein gebaut und haben nur eine Tür und manchmal ein Fenster, um der Sonne möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Sonnengelbe Strohballenhaufen sitzen je nach Größe jetzt nach der Erntezeit auf den Dächern der Häuser, auf behauenen Akazienbäumen oder ragen bis auf Dachhöhe neben den Häusern empor. Hecken aus Kakteen umrahmen die weitläufigen Anwesen, und die Ebene ist sorgfältig in winzige Feld-Parzellen unterteilt. Weit und breit findet man keinen Müll, keinen Fetzen Plastik. Es fühlt sich an, als wäre die Zeit stehen geblieben – ob vor 500, 1500 oder 2000 Jahren scheint keinen Unterschied zu machen. Nur die bunt dekorierten Minibusse und Sino-Trucks voller Steine, die mehrfach am Tag die Staubpiste entlang rasen, sowie die wenigen Touristenjeeps wollen wenig ins Bild passen. Und dann sind da die Kirchen: In der Gegend um Hawsien, genannt Gheralta, ragen spektakuläre rote Sandsteinfelsen aus der Ebene. Sie sind in absurden Formationen und von atemberaubender Schönheit. Und ganz oben in den Felsen, auf 2600 oder 2800 MüM und viele hundert Meter über der Ebene, dort sind seit fast 1000 Jahren jene Kirchen versteckt, die wir die nächsten Wochen untersuchen wollen. Das kann ein Spaß werden!

01.03.2012
20:59

Hello World!

Endlich wieder ein Blogpost

Lange ist's jetzt schon seit meinem letzten Eintrag her - das hatte mehrere Gründe: 

Einerseits funkte uns die Technik dazwischen und es gab einige Probleme bei der Einrichtung des Blogs. Dann funktionierte der Blog, aber plötzlich waren wir so viel, so lange und so erschöpfend auf Tour, dass keine Zeit geschweige denn Muse blieb, um einen Eintrag zu verfassen und online zu stellen. Mit leichter (oder seien wir ehrlich: großer) Verspätung möchte ich diesen Umstand nun beheben und über die nächsten paar Tage Notizen, Beobachtungen, Anekdoten und natürlich Fotos unserer Abenteuer im ostafrikanischen Hochland hochladen. Hoffen wir, dass diesmal alles funktioniert! 

30.01.2012
19:45

Ein katastrophaler Start

oder: Erwarte das Unerwartete

Drei Tage nach unserer Ankunft in Äthiopien trete ich gegen die Tür zu meinem Zimmer. Mit voller Absicht und, wie man in meiner Heimat Hessen sagen würde, mit "ordentlich Schmagges" – richtig viel Kraft also. Vier tiefe Atemzüge später nehme ich dankbar das Glas mit billigem Whiskey an, dass mir mein Assistent Philipp unter die Nase hält. So hatte ich mir den Start unserer hunderttägigen Feldforschungsreise durch Äthiopien nicht vorgestellt.

Der Forschungsgegenstand

Doch beginnen wir am Anfang: Seit Oktober 2010 promoviere ich bei Dorothea Weltecke zur mittelalterlichen Geschichte und Kunst Äthiopiens. Ich untersuche, welche politischen, ökonomischen und kulturellen Kontakte zwischen dem uralten christlichen Königreich Äthiopien und Europa im Mittelalter bestanden - und welchen Einfluss diese wiederum auf die äthiopische Kunst hatten.

Schon in meiner Masterarbeit konnte ich herausarbeiten, dass das christliche Äthiopien ab dem frühen 14. Jahrhundert gezielt den Kontakt zum christlichen Europa suchte. In Briefen und Gesandtschaften schlugen äthiopische Herrscher militärische Allianzen gegen „die Ungläubigen“ vor und baten die europäischen Höfe gleichzeitig darum, Kunst und Künstler nach Äthiopien zu entsenden. Ob die erbetenen Künstler das ostafrikanische Hochland tatsächlich jemals erreichten, darüber schweigen die Quellen – zumindest die Schriftquellen: Zur gleichen Zeit hielten Elemente spätmittelalterlicher europäischer Kunst Einzug in die äthiopische Ikonographie.

Mein Thema ist damit unter all den wenig bearbeiteten Feldern der Geschichte und Kunstgeschichte ein besonders steiniges: Bislang wurde auf diesem Gebiet kaum geforscht. Selbst Grundlagen sind vielfach unbekannt, Publikationen – gerade Bildkataloge zur äthiopischen Kunst, sind rar gesät. Nicht erschlossene Manuskripte und Ikonen in äthiopischen Sammlungen muss ich daher erst selbst sichten und dokumentieren; unglaublich viel Material, Wandmalereien, Manuskripte und Ikonen, gilt es überhaupt erst noch in Kirchen und Klöstern zu finden. Dies wiederum ist ohne die richtigen Kontakte zu Universitäten, Behörden und Archiven vor Ort vollkommen unmöglich: Aus diesem Grund habe ich zur Vorbereitung schon das Frühjahr und den Spätherbst und Winter 2011 an den Universitäten in Addis Abeba und Mekelle als Gastwissenschaftlerin verbracht und meinen von Januar bis April 2012 angesetzten Feldforschungsaufenthalt vorbereitet. Oder man sollte besser sagen: Entgegen aller Widrigkeiten vorzubereiten versucht, denn um konkrete Planung – wie auch genaue Informationen – ist es in diesem Land nicht gerade leicht bestellt.

Am 4. Januar 2012 nehmen Philipp und ich den Nachtflug von Frankfurt nach Addis Abeba. Philipp ist eigentlich Althistoriker und soll mir über die nächsten dreieinhalb Monate als Assistent (Hauptaufgabe: Vermessung und Anfertigung von Grundrissen von Kirchen) und Beschützer und Verhandlungshelfer zur Seite stehen.

Zwei Tage nach unserer Ankunft in Äthiopien werden wir nach Mekelle im Bundesstaat Tigrai an der Grenze zu Eritrea weiterreisen, dem Startpunkt unserer Feldforschungsreise. Sechs Wochen wollen wir vornehmlich Felsenkirchen im Hochland Tigrais besuchen – ganze 45 Kirchen stehen in dieser Zeit auf dem Programm, bevor es im Februar im südlicher gelegenen Bundesstaat Amhara mit weiteren 60 Kirchen weitergehen soll. Doch schon in Addis hält das Chaos Einzug in unseren sorgsam vorbereiteten Reiseplan.

Geld...

Da es in Äthiopien unmöglich ist, mehr als umgerechnet 210 Euro in einer Transaktion abzuheben (mehr Scheine passen physisch schlichtweg nicht durch den Ausgabeschlitz des Geldautomaten, denn der größte Schein der Lokalwährung – 100 Birr – entspricht umgerechnet weniger als 5 Euro) reisen wir mit Bargeld für den kompletten Aufenthalt nach Addis Abeba - und zwei Tage später unabsichtlich mit weitaus weniger Geld nach Mekelle weiter. 400 Euro verschwinden plötzlich aus meiner (gesicherten) Geldkasse im (mehrfach abgeschlossenen, Schlüssel sicher verwahrten) Hotelzimmer. Ein „inside job“ eines Hotelangestellten mit einem Zweitschlüssel zum Zimmer wohl, „these things happen, but what can you do?“, wie mir die Polizei in Mekelle schließlich mitteilt.

Durch die Weihnachtsfeiertage um den 7. Januar herum kann ich den Verlust erst in Mekelle melden, doch die örtliche Polizei reagiert vorsorglich erst einmal mit Abwiegeln und dem Verweis auf mangelnde Zuständigkeit. Aufgeben ist nicht drin; ich habe letztes Jahr mehrere Monate in Mekelle gelebt und kenne mich gut in der Stadt aus. Nach einem vollen Tag von-Polizeistelle-zu-Polizeistelle-rennen mit meinem äthiopischen Kumpel Mitiku findet sich schließlich ein hochrangiger Polizeibeamter, der in ein lädiertes Notizbuch handschriftlich meine Aussage einträgt und dann allerhand merkwürdige Fragen zur Person stellt, notiert und kommentiert: Verheiratet? (Warum nicht?) Kinder? (Wie, noch keine? Die Uhr tickt!) Drogensüchte? (Keine - gut so! Teufelszeug!) Zugehörigkeit zu welcher Art von Christentum? (Was ist ein Protestant – ah, Martin Luther, schon mal gehört!)

Als Lohn für meine Mühen beginnt mich der Besitzer des Hotels nach Meldung des Diebstahls telefonisch und per Mail zu terrorisieren und emotional zu bedrängen. Wer hört nicht gerne, dass er mit seiner Schadensmeldung persönlich dafür verantwortlich sei, wenn die Polizei unschuldige Hotelangestellte misshandeln, schlagen und ins Gefängnis sperren würde?

...Autos...

Nachdem unser erster Tag in Mekelle also für Polizeigeschäfte reserviert war, müssen Philipp und ich uns am zweiten Tag einer weiteren kleinen Katastrophe stellen: Das für den nächsten Tag gebuchte, vor Monaten vom Tourismus-Chef des Staates persönlich für uns engagierte Auto und sein Besitzer (unserem Fahrer und Guide) sind unter fadenscheinigen Gründen plötzlich nicht mehr verfügbar. Der Supergau, denn Ato Hailu war auch der Mann mit dem Reiseplan. Was nun? Selbst fahren ist unmöglich:
1.) Wir haben keinen äthiopischen Führerschein und Fahren bedeutet hier, in ein Schlachtfeld voller Trucks, Jeeps, Pferdekutschen, Esel, Kamele, Kuhherden, Ziegen und Menschen zu begeben.
2.) Es gibt keine konkreten Angaben zur Lage der zu untersuchenden Kirchen.
3.) Präzise Karten des Bundesstaates und seiner Straßen gibt es schlichtweg nicht.
Finden wir keinen mit der Region vertrauten Fahrer und einen erschwinglichen Vierradantrieb, ist unser Unterfangen urplötzlich gestorben, bevor es richtig losgehen konnte.

Eine komplizierte Choreographie aus Gefallen (die man mir Gott sei Dank schuldet), Ehrgefühl (schließlich konnte man sein Versprechen mir gegenüber nicht einhalten) und Mitleid (das arme Mädchen!) setzt ein. Es folgt ein Tag voller hektischer Telefonate, Besprechungen und aufkeimender Verzweiflung. Dann der Anruf: Ato Gebre Egzabier und Ato Meseret vom Kultur- und Tourismusministerium ist es gelungen, das Auto eines Bekannten zu rekrutieren, und einen Fahrer (der sonst chinesische Sendemastarbeiter durch die Gegend kutschiert) gibt es auch. Ob ich beide in fünf Minuten am Debre Damo Hotel treffen könnte? Zwei Coca-Cola, eine Tasse Tee und eine Testfahrt des Autos durch Philipp („the police is not around, it’s no problem!“) später haben wir einen Deal. Meseret arbeitet bei einem Bier die konkrete Reiseroute mit vier dutzend Kirchen neu aus. Am nächsten Morgen kann es losgehen. Denken wir.

... und Explosionen

Am späten Abend explodiert unsere sündhaft teure tragbare PowerStation für die Foto-Beleuchtungsanlage nach einem Stromausfall – und zwar mit Feuer, Funkenschlag, Knall und allem, was sonst noch dazu gehört. Hilflos, wütend und alle uns nicht gut gesinnten Gottheiten verfluchend trete ich gegen die Tür zu meinem Zimmer. Es ist schwer zu fassen, dass mit einem Schlag unsere gesamte, mühsam mit Übergepäck aus Deutschland mitgeschleifte Beleuchtungsanlage (4800 lux Halogenstrahler, Fotoschirme, Reflektoren, ein kleines Fotostudio eben, nur im handlich-tragbaren Forscherformat) unbrauchbar geworden sein soll. Äthiopische Kirchen sind gewöhnlich sehr düster, dies wäre die ideale Lösung für brillante Fotos von bislang unpublizierten Wandmalereien gewesen. Philipp sowie Jannik und Christoph, meine ehemaligen Mitbewohner in Mekelle, brechen die mitgebrachte Flasche Whiskey an und flößen mir ein Glas ein.

Um 6 Uhr morgens bestelle ich nach einer schlaflosen Nacht den Jeep ab und beginne, meine Kontakte vor Ort durchzutelefonieren. Irgendwer muss doch einen fähigen „electical engineer“ kennen? Wir werden fündig, und den Vormittag verbringen wir damit, zuzuschauen, wie tausende Euro teures Equipment so lange mit einem kleinen Schraubenzieher und Spannungsmesser malträtiert wird, bis Einzelkomponenten vom Klassentisch der lokalen Berufsschule rollten und zwischen ein paar Sägespänen liegen bleiben. Das Problem sei gefunden, heißt es drei Stunden später – aber reparieren könne man es erst nächste Woche. Wir müssen improvisieren.

Auf der Bank erfahre ich eine Stunde später, dass der Wechselkurs von Euro zu Birr über Nacht weiter gefallen ist. 24 Birr pro Euro hatte ich in unserem Reisekostenplan kalkuliert, nun sind es weniger als 21 Birr. Tauscht man, so wie ich, größere Summen, tut das sehr schnell richtig weh und bedeutet Verluste im höheren dreistelligen Euro-Bereich. Wenn Mercozy den Euro nicht schneller retten, als ich „Rettungsschirm“ sagen kann, droht uns schon weit vor Ende des Forschungsvorhabens das Geld auszugehen.

 

Wenig überraschend ist die Stimmung auf dem Nullpunkt, als wir am nächsten Tag mit Fahrer Wolday und Übersetzer Alula endlich in unserem Toyota LandCruiser Baujahr 1989 sitzen mit drei Tagen Verspätung die Stadt hinter uns lassen. Vor uns holpert ein Touristen-Jeep die Straße entlang. Der Slogan des Tour-Betreibers lautet: „Ethiopia – expect the unexpected.“

By now, we most certainly do.

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