Dr. Carmen Scheide
Dr. Carmen Scheide
Lehrbeauftragte
Fachbereich Geschichte und Soziologie
- Osteuropäische Geschichte -
Fach 11
78457 Konstanz
Raum F 348
Tel.: 07531/88-3821
Fax: 07531/88-4148
Carmen.Scheide(at)uni-konstanz.de
aktuelle Publikationen
- Cosmic Enthusiasm. The Cultural Impact of Space Exploration in the Soviet Union and Eastern Europe since the 1950s.
Hg. v. Monica Rüthers, Carmen Scheide, Julia Richers, Eva Maurer. (In Vorbereitung, erscheint London 2011). - Das Jahrhundert der Erinnerung. Hg. v. Jörn Happel, Heiko Haumann, Carmen Scheide. St. Petersburg 2009.
- Bild und Gedächtnis: Identitätskonstruktionen sowjetischer Fliegerinnen als Angehörige der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg. In: Kriegsbilder. Mediale Repräsentationen des ‚Großen Vaterländischen Krieges’. Hg. v. Beate Fiesler, Jörg Ganzenmüller. Essen 2010, S. 29-45. Erinnerungsbrüche. Baltische Erfahrungen und Europas Gedächtnis. Osteuropa 58 (2008) Nr. 6, 117-128.
Biographie
Carmen Scheide wurde 1965 in einem kleinen niedersächsischen Dorf an der deutsch‐deutschen Grenze geboren und wuchs in Helmstedt und Hildesheim auf. Studium der Geschichte und Slavistik in München, Moskau und Freiburg/Br. Von 1995 bis 2005 war sie Assistentin am Historischen Seminar der Universität Basel, dort 1999 Promotion über die Auswirkungen revolutionärer Frauenpolitik auf das Alltagsleben von Moskauer Arbeiterinnen in der frühen Sowjetunion. Danach beschäftigte sie sich mit Selbstzeugnissen, Erinnerungsforschung, ostjüdischer Geschichte und Zeitgeschichte. Von 2005 bis 2008 war sie Fachberaterin bei der Redaktion Geschichte des WDR/arte für eine 6‐teilige TV‐Produktion zur Geschichte Europas mit dem Titel „Wir Europäer“. Im gleichen Zeitraum SNF‐Projekt zum Thema „Erinnerung und Lebenswelt. Gedächtnisgeschichte und Alltag in der Sowjetunion während und nach dem Zweiten Weltkrieg aus kulturwissenschaftlicher Sicht“. Im Jahr 2009 Fellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg des Exzellenzclusters der Universität Konstanz mit dem Projekt „Partisanenkampf zwischen nationalem Mythos und politischer Tabuisierung:Konkurrierende Erinnerungskulturen in Litauen, Weißrussland und Russland“.


