Fachbereich Geschichte und Soziologie
Fach Geschichte

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Arbeitsschwerpunkte

Das Römische Reich in der Spätantike (4. bis 7. Jahrhundert)

Kontakte und Konflikte zwischen Rom und dem sasanidischen Iran

Antike Historiographie

Das Imperium Romanum im 3. Jahrhundert

Antimonarchische Diskurse im Altertum

Staseis in Hellenismus und römischer Republik

 

Aktuelle Forschung

Meine Dissertation hatte zum einen Prokop von Caesarea, den letzten großen antiken Geschichtsschreiber, zum Gegenstand, zum anderen die Kontakte zwischen dem spätantiken Imperium Romanum und seinem größten Rivalen, dem sasanidischen Perserreich. Sowohl die Historiographie als auch die spätantike Geschichte bilden weiterhin einen meiner Interessensschwerpunkte, wobei mittlerweile die vergleichende Monarchie-forschung in den Mittelpunkt gerückt ist. In diesen Zusammenhang gehört auch die anstehende Edition eines Sammelbandes zu antimonarchischen Diskursen im Altertum.

 

Die Habilitationsschrift wird hingegen ein ganz anderes Phänomen untersuchen: Staseis in griechischen Poleis der nachklassischen Zeit. Auch nachdem die Makedonen den Handlungsspielraum der Städte eingeschränkt hatten, die sich nun zunächst im Spannungsfeld der hellenistischen Monarchien, später unter der zunehmenden Dominanz Roms wiederfanden, kam es immer wieder zu Spaltungen innerhalb der Poleis, die oft in blutigen Auseinandersetzungen eskalierten. Ziel der Untersuchung wird es sein, diese Konflikte in Hinblick auf die Bedeutung interner und externer Faktoren zu analysieren: Welche Konstellationen lagen den Staseis strukturell zugrunde, wann und unter welchen Bedingungen kam es zu einer Eskalation, welche Formen konnten die Konflikte annehmen?